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Frankenbundgruppe Baunach

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Baunach im Frankenland
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Die Gruppe Baunach des Frankenbundes

Wir „Baunicher“ eine der älteren Ortsgruppen des Frankenbundes, haben unseren 100. Geburtstag auch schon vor Augen, denn in sechs Jahren ist es auch bei uns soweit. Die Gruppe Baunach wurde im Mai 1926 anlässlich eines Heimattages, den die Bamberger Gruppe hier bei uns veranstaltete, von Dr. Peter Schneider persönlich gegründet. Die Unterlagen von der Gründung bis in die 50er Jahre hinein, sind fast Alle durch die Wirren der Kriegszeit verloren gegangen. Doch erst kürzlich haben wir die Rede unseres damaligen Pfarrers Gottfried Lang wieder gefunden, die er anlässlich des Baunacher – Heimattages, zu dem unsere Ortsgruppe am 26. Juni 1927, ein Jahr nach ihrer Gründung, eingeladen hatte, gehalten hat. Zu diesem Anlass wurde auch ein Theaterstück (Sigrat der Selige) von Peter Schneider bei der Magdalenenkapelle aufgeführt.
Baunach hat am 4. Juli 1954 sein altes Stadtrecht von 1328 wieder zurückerhalten, den historischen Festzug hat damals kein Geringerer, als Dr. Peter Schneider selbst, konzipiert. Als es dann, dem damaligen Forstmeister Josef Gigglberger, im Mai 1956 geglückt ist, den „Baunacher Bund für Heimatpflege“ komplett in den Frankenbund zu überführen, war die Baunacher Gruppe endgültig wieder zu neuem Leben erweckt. Im Amt des Vorsitzenden folgten nach Gigglberger, Anton Schwindl, Karl Krimm, Lothar Horn, Karl-Theo Meixner, Rudolf Treml und nun Franz Götz. Neben einem jährlichen Programm mit heimatkundlichen Vorträgen und Exkursionen, hat sich die Gruppe vor allem um den Erhalt von Kleindenkmälern, wie Mardern und Bildstöcken, der Galgengedenkstätte und ähnlichen Dingen gekümmert.
Als sich nach der 1175 Jahr- Feier von Baunach, im Jahre 1978, ein „Arbeitskreis - Heimatmuseum“ gegründet wurde, haben sich auch hier die Frankenbündler aktiv eingebracht und den Arbeitskreis nach und nach in den Frankenbund eingegliedert. Über Jahrzehnte hat man gesammelt und geforscht und im alten Rathaus ein Heimatmuseum eingerichtet. Mit jährlichen Sonderausstellungen zum Altstadtfest und zum Weihnachtsmarkt hat der Frankenbund das kulturelle Leben in Baunach bereichert und das Geschichtsbewusstsein gefördert. Zurzeit wird mit professioneller Hilfe ein neues Museumskonzept erarbeitet um das Museum zukunftsfähig zu machen.


Ebenfalls mit Unterstützung der Ortsgruppe wird ein Werkkatalog des Baunacher Malers und Grafikers Max Schnös, durch die Siemens – Kunststiftung gefördert, von der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Wiesemann erarbeitet.
Als das alte „Beinhaus“ renoviert und zum Krippen - Museum umgestaltet wurde, und nun dort die Krippen - Sammlung des Dr. Jürgen Lenzen ihren Einzug hielt, hat die Ortsgruppe nicht gezögert für die Stadt Baunach die Betreuung dieses Spezialmuseums zu übernehmen.



Wieder ein anderer Arbeitskreis befasst sich mit der ehemaligen Stiefenburg, unweit von Baunach gelegen, die im Bauernkrieg und im Markgräfler Krieg zerstört wurde. Auch das wieder entdeckte „Baunacher - Fastentuch“ liegt der Ortsgruppe sehr am Herzen. Hier haben wir ein Spendenkonto für die Restaurierung, des 2x4m großen Tuches, bei der Sparkasse eingerichtet.



Wenn nun anlässlich des 100. Geburtstages des Gesamtbundes nach dem Selbstverständnis und der Identität unserer Ortsgruppe gefragt wird, so können wir mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Mitglieder bei allen historischen Themen, Projekten und Fragen in unserer Heimatstadt mit eingebunden sind. Fast jeder der sich bei uns mit der Geschichte unserer Region befasst ist auch Mitglied beim Frankenbund. Wir sind quasi die Gruppe und Institution in Baunach, die sich um die Heimatgeschichte unseres Städtchens und unserer Region bemüht. Selbst der „Baunacher – Nachtwächter“ der Gruppen und Gäste durch die Stadt führt kommt aus den Reihen unserer Ortsgruppe. Vor einigen Monaten haben wir im alten Schwanen - Wirtshaus einen monatlichen, historischen Stammtisch gegründet, bei dem sich die Heimatfreunde besprechen und gegenseitig austauschen können.
Mit unseren derzeit 75 Mitglieder sind wir ganz gut aufgestellt, wobei der Altersdurchschnitt üblicherweise ziemlich hoch liegt, doch ohne die zahlreichen Rentner wäre vieles nicht zu schaffen. Auch die Stadt Baunach hat die Bedeutung unserer Tätigkeit für die Heimatforschung erkannt und fördert unsere Arbeit nach Kräften, worüber wir uns natürlich sehr freuen.

Eines unsrer Ziele bis zur Hundertjahrfeier unserer Ortsgruppe 2026 muss natürliche eine Verjüngung unsere Truppe sein, aber auch der Abschluss der Renovierung und die Neukonzeption „unseres Museums“ welchen Namen es auch künftig haben wird, bis zum Jahre 2028, in dem wir die 700 jährige Wiederkehr unseres Stadtrechts feiern, wird eine Zielvorgabe für die Baunacher Gruppe sein!








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